Typisieren lohnt sich doppelt!

Dingolfing, 2.1.2017

Vorstandsvorsitzender Michael Beham und Klaus Wanninger erhoffen sich viele Teilnehmer

Die Gemeinde Marklkofen-Steinberg engagiert sich mit Unterstützung der Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V. zusammen mit der AKB Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern für eine Typisierungsaktion in Steinberg. Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Darunter sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche, wie der kleine Jan aus Marklkofen. Für ihn und viele anderen ist die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.

Auch die Volksbank-Raiffeisenbank Dingolfing eG möchte helfen. Bei der Frage, wie man es schafft, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen, kam die Idee, die umliegenden Vereine zu animieren. Kurz gesagt, jeder eingetragene und gemeinnützige Verein, der mindestens 25 seiner Mitglieder typisieren lässt, wird mit einer 250 Euro Spende belohnt. Mitverantwortlicher der Typisierungsaktion, Klaus Wanninger, wird vielen Vereine aus dem Gebiet Frontenhausen, Marklkofen und Reisbach, vorab eine Liste zukommen lassen, auf dem sich die Mitglieder eintragen können. Jedes Vereinsmitglied kann sich aber auch vor Ort für ihren Verein auf die Liste setzen lassen.

Vorstand Michael Beham möchte damit den Vereinen für ihr Engagement danken. „Wir alle drücken die Daumen, dass ein geeigneter Spender gefunden werden kann und dass sich viele Menschen typisieren lassen“, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank-Raiffeisenbank Dingolfing eG die Geste.

Am Sonntag, den 15. Januar 2017 kann sich zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr in der Eisstockhalle, Göttersbacherstr. 3, jeder gesunde Erwachsene im Alter von 17 bis 45 Jahren als neuer freiwilliger Stammzellspender registrieren lassen. Die genauen Voraussetzungen kann man den Flyern entnehmen, die in den Geschäftsstellen der Volksbank-Raiffeisenbank Dingolfing eG ausliegen. Einer von ihnen könnte Jan das Leben retten! 10 ml Blut genügen, um im Labor festzustellen, ob ein „genetischer Zwilling“ für Jan, aber auch für viele andere Patienten, die in diesem Augenblick verzweifelt auf einen Spender warten, gefunden werden kann.